26.11.2009 - Welchen Einfluss haben Mitarbeiter auf den Unternehmenserfolg? Wie entwickelt sich positive Identifikation mit dem Unternehmen? Mit diesen und weiteren Fragestellungen befasste sich jetzt das 14. IHK-Managementforum in Mülheim an der Ruhr. Rund 70 Firmenvertreter aus Nordrhein-Westfalen bekamen auf der Tagung in zahlreichen Vorträgen wichtige Impulse für ein systematisches Innovationsmanagement. „Die große Resonanz zeigt, wie hochaktuell und wirtschaftsrelevant dieses Thema gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist“, betonte Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule für Oekonomie & Management. Gemeinsam mit der EMA Europäische Management Akademie und den Industrie- und Handelskammern in NRW ist die FOM Ausrichter des Managementforums.
„Die Bedeutung des Innovationsmanagements ist in großen Unternehmen längst verankert“, erklärt Heinz-Jürgen Hacks von der IHK zu Essen. „Kleine und mittlere Unternehmen haben hier noch Nachholbedarf. Insofern war das Thema des diesjährigen Managementforums ideal gewählt.“ Damit Mitarbeiter zum Unternehmenserfolg beitragen können, ist eine Identifikation mit dem Betrieb wichtige Voraussetzung. Diese Thematik behandelte FOM-Prof. Dr. Ralf Keim in seinem Vortrag. „Unternehmen benötigen positiv identifizierte Mitarbeiter, um erfolgreich zu sein“, so Keim. Dies müsse sich entwickeln. Bis Mitarbeiter sagten, „der Erfolg meines Arbeitgebers ist auch mein Erfolg“, werde einige Zeit vergehen. Identifikation mit dem eigenen Unternehmen sei allerdings auch heutzutage, wo Mitarbeiter schneller ihren Arbeitsplatz wechseln, nötig und möglich. „Ob jemand drei oder 30 Jahre bei einem Unternehmen arbeitet, spielt dabei keine Rolle“, so der Experte für Personal und Organisation.
Für Veranstalter und Teilnehmer war das 14. IHK-Managementforum ein voller Erfolg. Eine Kurz-Umfrage unter den Firmenvertretern ergab, dass die Referenten einiges an Input vermitteln konnten. Für die Industrie- und Handelskammern in NRW liegt genau da der Ansatz für eine erfolgreiche Veranstaltung. „Gerade die vielen Praxisbeispiele aus mittelständischen Unternehmen aber auch die theoretischen Ansätze sollen zur Diskussion anregen und dabei helfen, für das eigene Unternehmen realistische Konzepte zu entwickeln und umzusetzen“, betonte Heinz-Jürgen Hacks von der IHK zu Essen.