Berlin, März 2005. Erstsemester-Student Alexander Krock verlässt das Hörsaal-Gebäude in der Bismarckstraße. Seine erste Vorlesung an der VWA Berlin liegt hinter ihm. Das Thema: Einführung in die Volkswirtschaftslehre. „Genial! Das ist genau das, was ich machen will“, schießt es ihm durch den Kopf.
Der Dozent, der den ausgebildeten IT-Systemkaufmann so begeistert hat, heißt Prof. Dr. Wolfgang Cezanne. Seines Zeichens Studienleiter der VWA Berlin. „Nach dieser ersten Veranstaltung war ich euphorisiert“, blickt Alexander Krock zurück. „Sowohl der Humor des Professors als auch sein profundes Fachwissen und die didaktische Aufbereitung der Veranstaltung haben mich überzeugt.“
Und diese Begeisterung hält an: Alexander Krock absolviert zunächst den Studiengang zum Betriebswirt (VWA) und erhält nach weiteren zwei Semestern den international anerkannten Bachelor-Abschluss, den die VWA in Kooperation mit der Avans Hogeschool anbietet. Beide Abschlüsse erlangt er als Jahrgangsbester. Parallel arbeitet er zunächst bei einem IT-Start-up, anschließend in einem Unternehmen, das Software für den Public Sektor entwickelt – seinem aktuellen Arbeitgeber.
Studium und Beruf unter einen Hut zu bringen, entpuppt sich bald als Herausforderung. Vor allem, weil der 36-Jährige im IT-Vertrieb tätig ist und Geschäftsreisen durch die Republik an der Tagesordnung stehen. „Lernen und Arbeiten zu verbinden, erfordert Ehrgeiz, Leidenschaft und ein gutes Zeitmanagement“, betont Alexander Krock. „Meine Woche war strikt durchgeplant, jede freie Minute – zum Beispiel im Zug oder abends im Hotel – habe ich zum Lernen genutzt.“ Trotzdem: Zeit für Sport, Familie und Freunde muss sein. „Auch wenn ich meine Freizeitaktivitäten während des Studiums auf ein Minimum reduziert habe, sich mit anderen Dingen als Studium und Beruf zu beschäftigen ist sehr wichtig“, lautet seine Überzeugung. „Ich pflege mein Netzwerk an guten Freunden und habe zudem eine Partnerin, die mich immer unterstützt.“
Sein langfristiges Ziel verliert Alexander Krock nie aus den Augen: irgendwann in einer verantwortlichen Position in einem Konzern zu arbeiten. Einen ersten Schritt in diese Richtung macht er nach Abschluss des Bachelor-Studiums. Nachverhandlungen mit seinem Arbeitgeber führen zu neuen Aufgaben: Er übernimmt das bundesweite Projektmanagement für ein wichtiges Produkt des Unternehmens.
Der nächste Entwicklungsschritt ist ebenfalls schon in die Wege geleitet: Alexander Krock setzt seinen Karriereweg mit einem Studium zum Master of Business Administration an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Berlin fort. Natürlich wieder berufsbegleitend. „Die Zeit an der VWA war sehr fordernd, aber ich möchte den Wissenserwerb und auch die Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit nicht missen. Die Chance, dies neben dem Beruf zu erreichen, ist einfach optimal. Zudem habe ich gelernt: In der Wirtschaftswelt zählt die persönliche Leistung, jedoch kann ein Studienabschluss so manche Karriere-Tür öffnen, die ohne Abschluss verschlossen bleibt.“